Rindfleisch-Reisnudel-Pfanne mit Sternanis und Limette
- Herzhaft
- Zeit ist da
- Asiatisch
- Herd
- Ofen
Dünne Scheiben Rinderlende, scharf angebraten und mit eingeweichten Reisnudeln, knackigen Sojasprossen und einem frischen Finish aus Limette und Koriander vermengt. Eine warme, röstige Pfanne, die leicht bleibt und viel Eiweiß liefert.
- Gesamt
- 37 Min.
- Vorber. 15 · Kochzeit 12 · Ruhe 10
- Portionen
- 1
- Schwierigkeit
- Mittel
Du übst: Scharf anbraten · Ablöschen
Anleitung
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Den Wasserkocher aufkochen oder 1 l Wasser in einem kleinen Topf erhitzen, bis es dampft, aber nicht kocht. Die Reisnudeln in eine hitzebeständige Schüssel geben, mit dem heißen Wasser übergießen und 8 Minuten einweichen, bis sie biegsam, aber noch leicht fest sind. Gut abgießen und beiseitestellen.
~8 Min.
Heißes, aber nicht kochendes Wasser weicht die Nudeln gleichmäßig auf, ohne sie zu Brei zu kochen, sodass sie später in der Pfanne noch Biss behalten.
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Während Schritt 1 wartet
Während die Nudeln einweichen, eine große Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen und 1 EL Öl hineingeben. 1 Sternanis zugeben und 1 Minute rösten, bis er duftet. Den Sternanis herausnehmen und wegwerfen, das aromatisierte Öl in der Pfanne lassen.
~1 Min.
Die Aromastoffe des Sternanis sind fettlöslich; im Öl geröstet geben sie ihr Aroma an das Fett ab, das später das Fleisch umhüllt.
Den Sternanis zuerst im Öl zu rösten holt sein warmes, lakritzartiges Aroma heraus, das dann das Fleisch beim Braten durchzieht.
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Die 150 g Rinderlende mit Küchenpapier trocken tupfen und quer zur Faser dünn aufschneiden. Mit 0,25 TL Salz und 0,25 TL schwarzem Pfeffer würzen. Die Pfanne auf hohe Hitze stellen und das Rindfleisch in einer einzigen Lage 2 Minuten ohne Bewegen braten, dann 1 Minute weiterrühren, bis es gebräunt, innen aber noch rosa ist. Das Fleisch auf einen Teller geben.
~3 Min.
Trockentupfen und eine einzige Lage sorgen für echtes Anbraten statt Dünsten: Das Fleisch bräunt bei hoher Hitze durch die Maillard-Reaktion, bevor es austrocknet.
Schneide das Rindfleisch so dünn wie möglich, solange es noch kalt aus dem Kühlschrank kommt; so gart es schneller und bleibt zart.
Scharf anbraten Das Fleisch trocken tupfen, in einer Lage bei hoher Hitze ohne Bewegen braten und erst wenden, wenn sich eine braune Kruste löst – so entsteht Bräunung statt Dünsten.
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80 ml Rinderbrühe in die heiße Pfanne gießen und die Röststoffe mit einem Holzlöffel loskratzen. 2 Minuten köcheln lassen, bis die Flüssigkeit auf die Hälfte reduziert ist und glänzt.
~2 Min.
Die Brühe löst die gebräunten Röststoffe vom Pfannenboden, und beim Einkochen konzentrieren sich Geschmack und Glanz.
Ablöschen Die Flüssigkeit in die heiße Pfanne geben und den Boden sofort mit dem Löffel loskratzen, solange die Röststoffe noch heiß und löslich sind.
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Die abgetropften Reisnudeln und 60 g Sojasprossen in die Pfanne geben. Bei hoher Hitze 1 Minute schwenken, bis die Nudeln überzogen sind und die Sprossen gerade weich werden. Das Rindfleisch samt ausgetretenem Saft zurück in die Pfanne geben und 30 Sekunden schwenken, nur bis das Fleisch durchgewärmt ist.
~1 Min.
Kurzes Schwenken bei hoher Hitze hält die Sprossen knackig und verhindert, dass das bereits gegarte Fleisch zäh wird.
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Den Saft von 1 Limette über die Pfanne pressen und einmal schwenken. 10 g Korianderblätter darüber zupfen und sofort servieren.
~1 Min.
Die Säure der Limette hellt den Geschmack auf und gleicht die Röstaromen des Fleisches und des Sternanis aus.




